Das Organ die Faszie

 

 

Die Faszie ist ein Netz aus Fasern, das mal enger und mal lockerer

unseren gesamten Körper umspannt und zum einen feste Hüllen um

Organe wie Milz, Nieren, Leber, Herz und Lunge bildet.

Des Weiteren ein Netz das die Lymphknoten umnetzt, den Bauchraum

umspannt und das Gehirn ummantelt und das den Organen die es umgibt

den Stoffwechsel ermöglicht. In diesem Netzverlaufen Lymphe, Blutbahnen

und Nervenzellen  und es werden Immunzellen transportiert.

Ein Netz über welches ständig Nährstoffe zur Zelle und Abfallprodukte 

von der Zelle weg transportiert werden. 

Ist dieses Netz an nur einer Stelle gestört oder verletzt oder kommt es zu 

Verklebungen, Verkalzifizierunge , zu Ablagerungen von Eiweißen oder Lipiden 

so folgen körperweite Reaktionen und Stressantworten über interstitielle Rezeptoren

zum vegetativen Nervensystem.

Die Faszie informiert das Gehirn ständig über den Körperzustand und über

den Zustand der einzelnen Organe.

 

Die Neurotherapie bedient sich genau dieses neuromyofaszialen Netzes und verbindet

gekonnt das über Jahrtausende  währende Wissen der Chinesen.

 

Die bereits vor tausenden Jahren über das eine Organ des lymphatischen Systems sprachen:

 

"welches  einen Namen aber keine Form hat, das auscheidet, transportiert und hinausleitet“ 

 

mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Fasziennetz,  über das Gehirn und

verbindet es mit Erkenntnissen der Neurobiologie, des  enrterische Nervensystem des Darmtraktes und mit Erkenntnissen der biologischen Psychologie.

 

 

 

Wenn meine Neurotherapeuten und ich sagen, wir regenerieren  das lymphatische System,

so meinen wir genau dieses Netz.

 

Wir beeinflussen die Neurotransmitter, die Hormone, lösen Ablagerungen, Verschleimungen

und Verklebungen und transportieren Dinge über dieses Netz, die an Stellen sind wo sie nicht hingehören.

 

 

Wenn ich und meine Neurotherapeuten sagen, wir regenerieren  das lymphatische System,

so meinen wir genau dieses Netz.

 

Wir beeinflussen die Neurotransmitter, die Hormone, lösen Ablagerungen, Verschleimungen und Verklebungen und transportieren Dinge über dieses Netz, die an Stellen sind wo sie nicht hingehören.

 

 

Wenn sie mir bis hierhin gefolgt sind, so erübrigt sich die Frage ob es sich bei der Faszie um            die Einzahl handelt oder gar um die Faszien also die Mehrzahl. 

Die Faszie ist ein grandioses Kommunikationsnetz, das man nicht in verschiedene Bereiche trennen kann. Ich weiss sehr wohl dass es einige löbliche Wissenschaftler gibt die nun die Faszien erforscht haben und das ist auch ganz großartig.                                                                                            Wenn diese nun aber die Faszien den Muskeln zuordnen wollen und trotz alledem schulmedizinische Schubladen benötigen um Einteilungen und Definitionen zu finden, dann haben sie den großen Wirkungskreis dieser Matrix immer noch nicht verstanden.                                                              Somit muss die Faszie in verschiedene Teile unterteilt werden und damit verkommt ein großartiges Organ zum Muskeltrainingsspektakel.

Der Nobelpreis für Medizin wurde 2013 unter anderem Thomas Südhof verliehen, der seine Forschung in genau diese Richtung betreibt. Herr Südhof erkannte sehr richtig, dass wir ein Transportproblem in unserem Körper haben, denn unsere Busse, genannt Vesikel, halten nicht dort, wo sie sollen, und laden nicht ab, was sie sollen.                                                                                 Sie befördern Hormone, Enzyme und Neurotransmitter. Und wir scheinen Logistikprobleme zu haben, da viele Hormone und Neurotransmitter nicht dort ankommen wo sie sollten.                               Südhof fand heraus, diese Transportprobleme rufen neurologische Erkrankungen hervor und    Proteine und Kalzium, sozusagen die Schmierstoffe für unsere Busse, senden nicht die richtigen Befehle. Zuviel eingelagerte Proteine und Verkalzfizierungen blockieren einander und führen zu Fehlinformationen oder schlechtweg fehlenden Informationen. 

Eine zeitlich sehr schnelle Taktung ist aber unabdinglich für ein funktionierendes Gehirn.           Südhofs Forschungsergebnis trug dazu bei, dass man nun zum Beispiel Immunschwächekrankheiten bei Kindern besser diagnostizieren kann.                                                                                            Toll, könnte man meinen, das wird sicher ganz viel verändern.                                                     Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, dass der Nobelpreis für Medizin des Jahres 2013 an Südhof für eine Forschungsleistung vergeben wurde, welche 20 Jahre zurückliegt, und wir dürfen jetzt den Zeitsprung machen und schauen, was es uns bei der Erforschung des Gehirnsund des lymphatischen Systems gebracht hat.

Alle Erkrankungen des Gehirns und des lymphatischen Systems sowie auch Autoimmunerkrankungen sind gerade in den letzten 20 Jahren eklatant vorangeschritten.

In der Neurotherapie regenerieren wir diese Netz und alle Organe die mit ihm in Verbindung stehen wie Leber, Milz, Herz, Niere sowie der Darm und das Gehirn und leiten Ablagerungen aus, aus allen Bereichen die dieses Netz umhüllt, also aus dem gesamten Körper. 

Neurobiologen wie Helene Langevin bestätigen einen formalen und funktionalen Zusammenhang   des neuen Wissens über das Fasziennetz und altem chinesischen Wissen.                                             Und die sinnvollste Therapie ist die, die Wissen verbindet.

 

 

 

Veränderung der Struktur des Fasziennetzes unter dem Mikroskop nach der Akupunktur, die auch in fernen Bereichen, weit entfernt von der Einstichstelle, nachgewiesen werden konnte.