Heldin der Woche - Eklantina, 13 Jahre

Ich habe mich heute spontan dazu entschlossen diesen Blog entstehen zu lassen,

weil ich euch teilhaben lassen will, andem was in diesem Land mit Menschen, vorallem

mit Kindern und deren psychischen Störunen geschieht.

All diese großen und kleinen Helden die aufstehen und sich ihr Recht nehmen anders zu sein und allen Disziplinierungsmassnahmen durch Schulen, Lehreren und Psychatrien die Stirn zu bieten.

Wenn wir nicht alle aufstehen und NEIN ! sagen zur willkürlichen Medikamentenverabe an Kinder um diese passend zu machen, werden wir auch alle mit den schweren Folgen leben müssen.

Ich gehe einfach davon aus, dass ihr mein Buch gelesen habt und steige auf diesem Niveau ein :

Eklantina ist 13 Jahre alt und hat eine Haltung die uns allem ein Vorbild sein sollte. Sie ist meine Heldin der Woche und auch ihre Eltern, die aufstehen für ihr Kind.

Eklantina weiß was sie will, sie diskutiert mit Lehrern und Mitschülern- sie ist groß, hat eine feste Stimme und beeindruckt durch ihre Ausstrahlung. Sie fügt sich nicht ins System eine und steht auf für Ungerechtigkeiten. Sie ist wütend und sie ist unruhig.

Sie hat genau die Symptome mit denen die Medizin im Umgang mit unserem Kindern nichts anfangen kann -  innere Unruhe, Wut und Zorn.

Man schickt sie von Psychater zu Psychater von Gutachter zu Gutachter. Eklantina hat eine

IQ von 121 und und schneidet in allen Test gut bis sehr gut ab.

Die Schule erzwingt von den Eltern Therapien und bittet um Medikamentengabe, da sie mit dem Mädchen nicht zurecht kommen. Die Zusammenarbeit von Psychatern und Schulen ist keine Seltenheit mehr und stärkt die Macht der Schule sich Kinder "normgerecht" zu formen.

Der behandelnde Arzt im Klinikum der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfut/Main besteht darauf, dass Eklantina Medikamene nimmt, sollte sie das nicht tun kann er keine Diagnose stellen.

Eine perfide Erpressung der die Eltern, aus dem Kosovo stammend, schon rein sprachlich nicht gewachsen sind.

Eklantina wird das Neuroleptikum Risperdal verschrieben. Ein Neuroleptikum was für Erwachsenen mit Schizophrenie und Manie zugelassen wurde.

Das Kind war sofort ruhiggestellt. Der Zustand genauso als würde ihre nächste Gesprächstherapie unter Vollnarkose stattfinden sollen.

Die Aufgabe eines Neuroleptikums ist es Nervenverbindungen zu zerstören.

Die Unruhe legt sich sofort, leider auch die Gesichtsmimik,  jedwede Reaktion ist verzögert und der frontale Cortex kann Reize kaum weiterleiten.

Jetzt und diesem Zustand stellt der Arzt die Diagnose : hochfunktionaler Autismus und Störung des Sozialverhaltens. Eine Diagnose die auf Nebenwirkungen von Medikamenten beruht- unfassbar ! Man hat zwei herrlich Nummern über die man abrechnen kann, man hat Medikamente verabreicht und man hat versucht ein aussergewöhnliches Mädchen zu vernichten. Aber so nicht Eklantina, sie verweigert die Medikamente, da sie merkt das etwas nicht stimmt. Ein Kind mit inerer Unruhe und Wut ! Wie unfähig und arrogant ist diese unsere Medizin.

Eklantinas Unruhe und Wut gehören der Vergagngeheit an, aber sie hat auch Eltern die sich einmal die Woche ins Auto setzten und den langen Weg von Frankfurt/Main nach Berlin fahren, Eltern die aufstehen für ihr Kind und einer unfähigen Medizin die Stirn bieten.

Eklantina und ihre Eltern - meine Helden der Woche !!!!


 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Martin Sommerfeld (Montag, 10 November 2014 19:47)

    Ich habe ihr Buch gelesen und möchte ihnen auf diesem Wege meinen Dank ausprechen. Ein wahrhaft grandiosen Ratgeber mit dem ich in den ersten November ohne Depressionen gehe.
    Ich wünsche Eklantina und ihren Eltern alles Gute und Menschen die nicht aus dem Kosovo kommen dass sie über den gleichen Kampfesgeist verfügen mögen.
    Werde ihren Blog weiterverfolgen, eine gute Idee zu zeigen was da los ist und was sich Mediziner anmaßen.
    Glück auf allen iren Wegen.

  • #2

    Bettina Posch (Sonntag, 22 Februar 2015 14:55)

    hier nochmals, hatte es auf falscher Seite eingefügt...Kindermund

    Liebe Katerine Dyckmans

    ich danke Dir für Dein wundervolles Buch und empfehle es in großem Bogen.

    Ich bin Mutter eines mittlerweile 25jährigen Musikers.
    Geboren unter Sauerstoffmangel und manchen Anlaufschwierigkeiten.
    Den vielen Möglichkeiten, Ärzten aus ihrer Ratlosigkeit in Bezug einer Diagnose herauszuhelfen, haben wir erfolgreich mit Zähnen und Klauen widerstanden.
    Seine Diagnose lautet bis heute "Dysmorphiesyndrom unklarer Genese".
    Nix genause weiß man nicht, und es gibt Gott sei Dank keine Schublade.

    Dein Buch hat mir zu meinem eigenen Wissen viel Neues eröffnet, trauriges, denn auch ich habe unwissend viele "Fehler gemacht" von der Empfängnis angefangen, Schwangerschaft, Geburt, Beziehung, Leben, Ernährung, ... bis Max, mein Sohn mich lehrte, besser hinzusehen.
    Motorische Un-Regelmäßigkeiten machten mich zur Feldekrais-Pädagogin, weil traditionelle Methoden nicht fruchteten und Recherchen
    nach der ersten Kindergartenpsychologischen Beratung in Richtung RItalin wegen Verhaltensauffälligkeiten, Unruhe, Wut und Zorn machten mich zur Jägerin von Ernährungswissen und zur Ayurveda-Therapeutin.
    Eine Ernährungsumstellung, anfangs allein durch Verzicht auf industriell verarbeitetes, sowie konsequente Vermeidung von Weizen, Zucker, Schwein, ansonten alles Bio und reduziert auf wenige klare Zutaten machten aus einem verhaltensauffälligen Jungen in weniger als 3 Monaten einen umgänglichen beliebten kleinen Kerl, der zwar noch seine andeutungsweise atuistischen Muster behielt, aber nicht länger im Tunnel saß, an dessen Mauern er vorher dauernd trommeln musste.

    Heute arbeite ich zu 90% mit Schwangeren und Wöchnerinnen, und sehe mit Freude und mit Schrecken wie sich Nahrung und Lebenstakt fast ungefiltert auf Ungeborenes und Neugeborenes übersetzen.
    Gerade lese ich Dein Buchzum zweiten Mal, denn ich versuche die Elemente und Zuordnungen des TCM auf meine Ayurveda-Doshas und Elemte zu übertragen. Ebenso die vielen Störungen "meiner" Frauen in den Wechseljahren, Nahrung, Lebensfluß und Balance... das oftmals übergriffige Einschreiten von viel zu leichtfertig verordneten Hormonen und Medikamenten, das noch größere Ratlosigkeit und Chaos der Gesundheit in den Frauen bewirkt, bis sie bei mir ankommen, entgiften, entschlacken, entschleunigen.
    Und zurück zu meinem Helden Max, dem heute ein Jung-Männer-Currywurstbuden-Abendessen, Cola und Müsli-Frühstück und exzessiver Milch-und Käsekonsum extreme Verhaltensstörungen wieder brachten und dazu eine lebensbedrohliche Darmoperation.
    Nach dieser, und der damit verbundenen Diät bei Mama war er wieder klar und befreit von Wut und Zorn und Stagnation.
    Zurück in "seinem Leben" kehrt nach wenigen Wochen emptionales Leid zurück, und ich gebe nicht auf, trotz geringem Budget im Betreuungswesen, an gesunde Ernährung und Reduzierung von sichtbar krankmachenden "Lebens"Mitteln zu arbeiten.
    Ein Langer Kampf gegen Aufklärungsresistenz, Gruppenzwänge, Nahrungsmittel-Lobbyismus liegt noch vor uns.
    Leider habe ich zu wenig Möglichkeiten Deine Ausbildung zu besuchen, sie ist der "Missing Link". Ich werde lange sparen müssen.
    Aber bis dahin hat Dein Buch mir eine neue Lampe angezündet.
    Ich empfehle es jeder jungen Mutter.
    und hoffe viele begeisterte Leser werden mit Dir weiter zündeln und das Feuer weiter tragen.
    DANKE